Landesmeisterschaften unter ganz besonderen Bedingungen

Landesmeisterschaft U16 in Mittweida am 20. September

Nach Mittweida fahren wir immer gerne, allein schon wegen der perfekt und liebevoll organisierten Veranstaltungen. Dazu ist das wunderschöne Stadion am Schwanenteich auch sportlich ein sehr gutes Pflaster für uns, hier sammelten wir schon einige Meisterschaftsmedaillen und persönliche Bestleistungen. So war es auch bei den Landesmeisterschaften der U16. Alex über 100m und im Weitsprung, Elias über 100m und 800m und Lukas im Weitsprung waren alle so gut wie noch nie. Unsere einzige Starterin Friederike springt derzeit nicht ganz die Höhen wie noch in der Hallensaison. Mit 1,57m zeigte sie trotzdem einen ordentlichen Hochsprungwettkampf und wurde Vizemeisterin der W15. Völlig unerwartet konnten wir auch in der 4x100m-Staffel auf das Siegerpodest klettern. Eigentlich war das Ziel, mit guten Wechseln und nicht als letzte der 7 Staffeln durchzukommen. Doch dann lief alles viel besser – als Sieger des ersten Zeitlaufs gewannen Alex und Elias in der Startgemeinschaft mit Johannes und Vincent vom TSV Cossebaude in der Gesamtabrechnung Bronze! Am kommenden Wochenende geht die Corona-Late-Season mit den Landesmeisterschaften der U18/20 zu Ende.

Landesmeisterschaft U18+U20 in Zittau am 26. September

In einem Jahr, in dem eh schon alles anders ist, wurde es heute noch absonderlicher. Wir hatten wegen des angesagten Dauerregens fest mit einer Absage der Landesmeisterschaften in Zittau gerechnet, aber die Organisatoren entschieden anders. Also rannte Valerie die 100m und erreichte den letzten Startplatz im Finale; diesen Platz konnte sie mit etwas schlechterer Zeit als im Vorlauf halten. Bei Marius und Gregor war das 100m-Feld wegen der wenigen Meldungen so klein, dass es ohne Vorlauf ins Finale ging. Dort gewann Marius im Fotofinish Silber, für Gregor reichte es zu Platz 5. Die Zeiten können wir bei den Wetterverhältnissen vernachlässigen. Und dann wurde der Wettkampf wegen des Dauerregens doch abgebrochen. Marie musste also unverrichteter Dinge nach Hause fahren, Jannik und Erik waren noch gar nicht im Stadion und drehten auf halber Strecke um.

So geht eine eigentümliche Corona-Saison zuende. Wir sind natürlich froh, dass es überhaupt ab Juni Wettkämpfe geben konnte. Dabei erzielten unsere Athletinnen und Athleten viele gute Leistungen. Nur ein trockener Abschluss wäre heute noch schöner gewesen. Wir sind gespannt, welche Überraschungen die Hallensaison bereit hält (wenn die Coronalage sie überhaupt zulässt) und welche Crossläufe vorher stattfinden können.

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