Dresdner Trampolinturner beim „Cup of Friendship“
Vom 8. bis 11. Oktober 2026 reisten die Trampolinturner des Postsportvereins Dresden zum internationalen Wettkampf „Cup of Friendship“ nach Jablonec nad Nisou in Tschechien. Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2025 nahm der Verein damit bereits zum zweiten Mal an diesem internationalen Wettkampf teil. Neben spannenden Wettkämpfen und einer starken Konkurrenz standen vor allem das Sammeln wertvoller Erfahrungen und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt.

Erfolgreicher Auftakt im Synchronturnen
Den Auftakt des Wettkampfwochenendes bildeten am Donnerstag die Vorkämpfe im Synchronturnen. In der Wettkampfklasse „Junior Girls“ gingen Sarah Zimmermann und Leonie Winkler für den Postsportverein Dresden an den Start. Mit einer überzeugenden Leistung schafften es die beiden unter die besten acht Paare und sicherten sich damit einen Platz im Finale am Samstagnachmittag.
Dort wollten die Dresdnerinnen noch einmal zeigen, was in ihnen steckt. Leider hatten sie im Finale Pech: Das Kampfgericht bewertete die Synchronität sehr streng und erkannte einen Sprung nicht als gleichwertig an. Dadurch wurde die Übung als abgebrochen gewertet. Somit blieb es beim achten Platz.
Auch wenn der Finaldurchgang nicht wie erhofft verlief, ist dieses Ergebnis ein großer Erfolg für Sarah und Leonie. Sich in einem international stark besetzten Teilnehmerfeld bis ins Finale vorzukämpfen, ist eine beachtliche Leistung und unterstreicht das Potenzial der beiden Nachwuchssportlerinnen.



Starke Konkurrenz im Einzelwettkampf
Am Freitag standen die Vorkämpfe im Einzel auf dem Programm. Neben Sarah Zimmermann und Leonie Winkler gingen auch Valerie Schill, Julian Reimann und Valentin Schill für den Postsportverein Dresden an den Start.
Die Konkurrenz hatte es in sich: Zahlreiche talentierte Turnerinnen und Turner aus verschiedenen Ländern waren am Start. Einige von ihnen gehören den nationalen Kadern ihrer Heimatländer an und beeindruckten mit hohen Schwierigkeitsgraden sowie einer bemerkenswerten Präzision in der Ausführung ihrer Übungen.
Die Dresdner Aktiven ließen sich davon nicht beeindrucken und präsentierten ihre Übungen souverän. Sie nutzten die Gelegenheit, sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen und wertvolle Eindrücke auf hohem sportlichem Niveau zu sammeln.
Für das Semifinale der besten 16 reichte es in diesem Jahr zwar für keinen der Dresdner Einzelstarter, doch das war auch nicht das vorrangige Ziel der Reise. Vielmehr sollten die jungen Sportlerinnen und Sportler internationale Wettkampfluft schnuppern, Erfahrungen sammeln und sich sportlich weiterentwickeln.




Mehr als nur Ergebnisse
Ein internationaler Wettkampf wie der „Cup of Friendship“ bietet weit mehr als die Möglichkeit, sich mit anderen Sportlerinnen und Sportlern zu messen. Neue Eindrücke, ungewohnte Wettkampfbedingungen und die Begegnung mit Aktiven aus anderen Ländern machen solche Veranstaltungen zu einer wertvollen Erfahrung – gerade für junge Turnerinnen und Turner.
Neben den sportlichen Herausforderungen kam auch das Gemeinschaftserlebnis nicht zu kurz. Die gemeinsame Reise, die gegenseitige Unterstützung und die vielen Eindrücke abseits des Wettkampfgeschehens machten die Tage in Tschechien zu einem besonderen Erlebnis für die Dresdner Delegation.



Ein großes Dankeschön an alle Unterstützer
Eine solche Wettkampfreise wäre ohne engagierte Unterstützung nicht möglich. Ein besonderer Dank gilt Trainerin Alina Preßprich, die die Sportlerinnen und Sportler betreute und begleitete, sowie dem vereinseigenen Kampfrichter Tim Kiefer für seinen Einsatz.
Ebenso unverzichtbar waren die Eltern, die ihre Kinder unterstützten, begleiteten oder am Livestream mit fieberten.
Der Postsportverein Dresden blickt damit auf ein ereignisreiches und lehrreiches Wettkampfwochenende zurück. Der Finaleinzug im Synchronturnen, die souveränen Auftritte im Einzel und die vielen gesammelten Erfahrungen zeigen: Die Reise nach Jablonec nad Nisou hat sich gelohnt!
Herzlichen Glückwunsch an alle Dresdner Trampolinturnerinnen und Trampolinturner zu ihren Leistungen – und ein großes Dankeschön an alle, die dieses internationale Erlebnis möglich gemacht haben!