Vorsicht! Schnelle Läufer in Meißen

Am 18. April veranstaltete die Abteilung Orientierungslauf die Sächsischen Meisterschaften im Sprint-OL. Als Wettkampfzentrum diente dabei das Gelände des Landesgymnasiums Sankt Afra über den Dächern der Altstadt. Die sächsischen Meister und Meisterinnen wurden mittels zwei Läufen in Zeitaddition ermittelt. Da die Veranstaltung auch als Wertungslauf der Deutschen Park Tour ausgeschrieben war, wurden nicht sprinthungrige aus Sachsen, sondern u.a. auch aus Gundelfingen, Berlin oder Weimar in die Wein- und Porzellanstadt gelockt.

Der erste Lauf am Vormittag führte zuerst durch die Gassen der Altstadt und anschließend zum Schlussteil hinauf ins Gelände des Landesgymnasiums Sankt Afra. Unterwegs mussten einige Höhenmeter und Stufen erklommen werden. Nicht jeder behielt dabei einen kühlen Kopf, sodass einige entweder Posten überliefen oder gar den falschen stempelten. Manche liefen aufgrund der verschiedenen Ebenen auch deutliche Umwege.

In der Mittagspause nutzen viele Teilnehmende dankend das Mittagsangebot der Mensa oder gönnten sich die ein oder andere Waffel am Kuchenstand. Auch der kurzfristig initiierte Second-Hand-Sport-Stand war sehr gut besucht und so mancher Artikel fand einen neuen Nutzer.

Am frühen Nachmittag hieß es wieder volle Konzentration für den zweiten Lauf. In unmittelbarer Nähe zum Marktplatz wurden die Teilnehmenden auf ihre Bahnen entlassen. Erneut ging es anfangs durch die Altstadt, bevor die Strecken für alle über die Albrechtsburg in Richtung Ziel führten. Zu diesem Zeitpunkt waren Innenstadt und Burg sehr gut besucht, weshalb an einigen Engstellen zusätzliche Hinweise hingen und mehrere Helfer unterwegs waren. Auch hier kam durch die Temperaturen, verschiedenen Ebenen, unzählige Treppen und die kleinen Gässchen so Mancher ins Schwitzen. Im Ziel waren am Ende alle zufrieden mit Karte, Bahn und auch sich selbst.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden und die vielen positiven Rückmeldungen, die wir während und nach der Veranstaltung bekommen haben. Auch bedanken wir uns bei allen Verantwortlichen und Helfern, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Es war uns ein Fest!