Rückblick auf das 38. Postsportfest

Der Regen beim Aufbau war zum Glück kein schlechtes Omen für unser diesjähriges Kinder- und Jugendsportfest. Mit fast 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kamen wir und der Zeitplan an den Rand des Machbaren. Trotzdem konnten wir den langen Sporttag erfolgreich bewältigen, auch wenn uns manche Überraschung wie fehlende Wurfbälle oder ein Stromausfall im Imbiss manche zwischenzeitliche Sorgenfalte bescherte.

Ein Highlight war wie immer die Postmeile. Unsere neun Starter und zwei Starterinnen wurden mit großem Applaus um die vier Runden getragen. Am Ende gewann wieder einmal Job, dieses Mal vor Flo und Bent auf einem rein schwarz-gelben Podest. Bei den Frauen konnte Valentina bei ihrer ersten Meile Platz 1 belegen.

Den emotionalsten Moment bescherte uns Marius. Nach 18 Jahren beendete er seine Karriere, das Postsportfest bot die Bühne für seinen allerletzen 200m-Lauf. 2022 war Marius über eben diese Distanz ins Finale der Deutschen U23-Meisterschaften gestürmt und hatte dort in 21,78s einen überragenden Vereinsrekord aufgestellt. Zu seinem Abschied stellte er sich sein Starterfeld selbst zusammen, im Ziel wartete ein großer schwarz-gelber Fanclub und auch Prof. Hartmut Grothkopp, Präsident des Leichtathletikverbandes Sachsen, ließ sich Marius‘ final Sprint nicht entgehen.

Im regulären Programm gab es Dreikampf für die U10, Fünfkampf für die U12 und alles von Sprint bis Speerwurf für die U14-U18. Erfolgreichste Athletin war Heidi Gerisch von der SG Freital-Weißig, die in vier Disziplinen antrat und alle gewann. Erfolgreich war aber auch unser Postnachwuchs. Die Langer-Brüder gewannen im Fünfkampf der M10 (Leon) und Dreikampf der M8 (Luis). Josua, Mathilde und Mattis holten weitere Podestplätze im Mehrkampf. Auch in den höheren Altersklassen gäbe es viele gute Leistungen unserer Athletinnen und Athleten aufzuzählen.

Das Sportfest war auch in diesem Jahr nur möglich dank der großen Unterstützung von über 50 Helferinnen und Helfern sowie den vielen Kampfrichtern. Wie es nächstes Jahr weitergeht, ist angesichts der hohen Stadionkosten noch offen. Für den Moment sind wir glücklich und stolz auf das, was wir dieses Jahr auf die Beine stellen konnten.